Und Dieter Bohlen? Den dürften viele inzwischen mehr mit seinen schroffen Jury-Urteilen bei DSDS verbinden als mit "Cheri Cheri Lady" und Thomas Anders. Immerhin 18 Staffeln war der frühere Modern-Talking-Sänger der Jury-Chef, um ihn herum wechselten die Besetzungen ziemlich. Über die zwischenzeitliche Trennung sagt Bohlen nun: "Wir haben uns ja nie gestritten, das haben immer alle falsch verstanden. Es war eher wie in einer Beziehung, 'ne Menge Missverständnisse." Inhaltliche Auseinandersetzungen seien vollkommen normal. "Jetzt haben wir viel geredet, und ich habe immer gesagt, dass ich gerne DSDS mache und RTL für mich die erste Wahl ist. Daran hat sich nichts geändert." "Deutschland sucht den Superstar" sei für ihn Emotion pur, ein wichtiger Teil seines Lebens. "Bei der letzten Staffel dabei zu sein, das muss einfach so sein."

Pop-Titan Bohlen will sich bei seiner Rückkehr zur RTL-Show nicht zahmer geben als bislang. "Wenn ich nicht der Dieter sein darf, der ich bin, hätte ich nicht zugesagt. Brav werde ich bestimmt nicht sein", sagte der 68-Jährige am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. "Klar, wir haben uns darüber unterhalten, was zu RTL heute passt und was nicht. Ich werde aber immer die Wahrheit sagen. Man kennt mich ja." Zuvor hatte RTL bekanntgegeben, dass die kommende 20. Staffel der Castingshow die letzte sein wird, zum Abschied kehrt Bohlen in die Jury zurück. 
Bohlen habe aber nicht versucht, doch noch weitere Staffeln bei RTL auszuhandeln, sagte er. "Ich hänge an DSDS, das ist klar, aber ich hänge auch am Erfolg. Wir haben geschafft, was keine andere Musik-Castingshow in Deutschland geschafft hat: DSDS gibt es seit 20 Jahren." (dpa/st)


W&V Redaktion
Autor: W&V Redaktion

Nicht alle W&V-Artikel erscheinen unter dem Namen eines einzelnen Autors. Es gibt unterschiedliche Gründe, warum Artikel mit „W&V-Redaktion“ gekennzeichnet sind. Zum Beispiel, wenn mehrere Autoren daran mitgearbeitet haben oder wenn es sich um einen rein nachrichtlichen Text ohne zusätzliche Informationen handelt. Wie auch immer: Die redaktionellen Standards von W&V gelten für jeden einzelnen Artikel.